30 Jahre Send a Cow UK - 3 Jahre Send a Cow Deutschland

Vor 30 Jahren begann die Arbeit von Send a Cow. Damals wurden Kühe von England nach Uganda per Flugzeug geschickt. Warum? Ganz einfach: Auch englische Farmer mussten der damaligen Entscheidung der EU folgen und den Bestand an Milchvieh reduzieren. Ziel: Abbau der 'Butterberge' und Trockenlegen der 'Milchseen'. Die englischen Bauern waren kreativ: Warum schlachten, wenn in anderen Ländern Not und Hunger herrschten? Und ab ging die Post per Luftfracht nach Uganda...

Nun, heute sendet Send a Cow schon lange keine Kühe mehr nach Afrika, schon gar nicht per Luftfracht. Aber aus der anfänglichen Aktion ist inzwischen ein international anerkanntes Werk der Entwicklungshilfe geworden. Im Kern steht: 'Planting Hope' - Pflanze Hoffnung. Die drei Säulen sind:

(1) ‚Gender & Social Development‘ (Soziale Entwicklung und Förderung der Frau in Ehe, Familie und Gesellschaft), 
(2) ‚Farming as a System‘ (ganzheitliche und nachhaltige kleinbäuerliche Landwirtschaft) sowie 
(3) ‚Business Development‘ (ökonomische und ökologische Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte auf lokalen und regionalen Märkten).

In diesem Jahr feiert auch Send a Cow Deutschland ein kleines Jubiläum: Seit 3 Jahren unterstützen Privatleute, Philantropen und Unternehmer die Arbeit von Send a Cow durch Spenden und Werbung.

Um Send a Cow einem größeren Kreis in Deutschland bekannt zu machen und gleichzeitig Möglichkeiten der stetigen Verbesserung der Arbeit auszuloten, wurden aussichtsreiche Kontaktgespäche mit Misereor, der Uni Bonn (Fachbereich Agrikultur) und einem Kreis von Unternehmern und Förderern Ende Juni geführt.