Send a Cow Deutschland wurde am 29.06.2015 als Zweig der englischen Mutterorgansation gestartet.

„Afrika südlich der Sahara ist die einzige Region, in der die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, stetig steigt: von 290 Mio. in 1990 auf 414 Mio. im Jahr 2010. Die Weltbank prognostiziert, dass bis 2015 40 Prozent der schätzungsweise 970 Mio. Menschen, die mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen müssen, aus dem Bereich Afrika südlich der Sahara kommen.“ (Bericht über Millennium Entwicklungsziele, United Nations, 2014)

Send a Cow ist eine Hilfsorganisation, die vor über 30 Jahren von Farmern in England gegründet wurde. Hintergrund: Die EU beschloss damals, 'Butterberge' abzubauen und 'Milchseen' trocken zu legen. Also letztendlich: Milchvieh zu schlachten.

Englische Farmer beschlossen stattdessen, überzähligen Viehbestand an notleidende Bevölkerung in Afrika zu senden. Daher der Name 'Send a Cow': Schicke eine Kuh. Uganda war das Land in Afrika, in dem die Arbeit von Send a Cow ihren Anfang nahm.

Aus den damaligen Anfängen ist ein Hilfswerk gewachsen, das längst nicht mehr Kühe nach Afrika schickt, sondern ganz individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen vor Ort hilft. Im Fokus steht 'Planting Hope' (Pflanze Hoffnung)!


 

 

Aktuelles:

DANK!

Das Jahr hat mit einer guten Nachricht angefangen. Gut für Send a Cow...
Unser Ziel, in 2018 zum 30-jährigen Jubiläum von Send a Cow mindestens 1.000,- Euro pro Jahr zu sammeln, wurde deutlich übertroffen. Ein unglaublicher Endspurt im November und Dezember. Gott sei Dank. Und allen Spendern, die durch einmaligen und regelmäßige Spenden dazu beigetragen haben!!!
Mit dieser Summe kann das Leben von mindestens 30 Familien in Afrika auf dem Lande nachhaltig 'auf den Kopf gestellt' werden. Von bedürftigen Empfängern werden Selbstversorger, die anderen helfen.
Das gibt diesen Menschen ihre Würde zurück. Es ist Ausdruck von Menschenwürde, anderen Menschen wiederum helfen zu können... 'Passing on the gift ...' - das Kernprinzip von Send a Cow! Die Wertebasis!
Nochmals auch über diesen Weg Dank an alle, die durch Spenden mitgeholfen haben und weiter helfen!

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BENEFIZKONZERT: Der Gosplechor Bonn unter der Leitung von Darius Rossol sang am 10.10.18 in der Namen Jesu Kirche in Bonn, Bonngasse, zugunsten von Send a Cow. Herzlichen Dank. An den Chor. An die Namen Jesu Kirche. An die Spender!

THE BIG DEBATE - Closing the Gap: How can gender equality be achieved in Africa?

Eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Bedeutung von Gleichberechtigung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika am 04.10.18 in der City Hall in London. Wir waren dabei. 

The Big Debate Panelists

Kernaussagen der Podiumsdiskussion zur Frage der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Afrika: 

  • Fehlende gesetzliche Grundlagen wie auch Gesetze unmittelbar benachteiligen Frauen, z.B. bei Eigentum, und machen sie abhängig von ihren Ehemännern.
  • Kultur und Tradition hindern Frauen vielfach daran, ihre Rechte auch dann wahrzunehmen, wenn das Gesetz auf ihrer Seite ist.
  • "Send a Cow bringt Gleichberechtigung in die Praxis, in den Alltag der Familien - zum Vorteil der ganzen Familie, auch der Ehemänner." (Joyce Majiwa, Anwältin am High Court von Kenia, ausgezeichnet mit dem 'Grand Warrior' für den Einsatz für Menschenrechte).

P1090732 Spendenscheck 2018 09 Cornelia Reiner Titus Paul red

 

Wir haben die Gelegenheit genutzt, an Paul Stuart, CEO von SAC, und Titus Sagala, Country Director Kenya, symbolisch einen Scheck über die bisher in 2018 eingegangenen Spenden zu übergeben.

Dank an alle Spender!